KörperMeldung

Sarah Vogel springt 4,42 m: Bestleistung zweieinhalb Jahre nach der Diagnose

Die Stabhochspringerin Sarah Vogel (Eintracht Frankfurt) hat Anfang August 2026 beim Stabhochsprungmeeting in Jockgrim 4,42 m übersprungen, persönliche Bestleistung. Im Gespräch mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband vom 3. September 2026 beschreibt die 24-Jährige, dass sie im Februar 2024 an ME/CFS erkrankte und zeitweise nicht selbstständig leben konnte.

Von Jonas Rettberg, Redakteur Training & Körper

  • Sportart Leichtathletik · Stabhochsprung
  • Verein Eintracht Frankfurt
  • Bestleistung 4,42 m, Jockgrim, August 2026
  • Quelle DLV-Porträt, 2026-09-03

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische oder trainingswissenschaftliche Beratung.

Sarah Vogel (Eintracht Frankfurt) hat Anfang August 2026 beim 30. Stabhochsprungmeeting in Jockgrim 4,42 m übersprungen, zwei Zentimeter über ihrer bisherigen Bestleistung. Das berichtet der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) in einem Porträt vom 3. September 2026. Alle Angaben zu Krankheit und Verlauf in diesem Text stammen aus diesem Gespräch der Athletin mit dem DLV.

Der Weg zu dieser Höhe war nach ihrer Schilderung lang. Nach dem U20-EM-Titel 2021 folgte eine Fußverletzung, im Sommer 2022 eine Operation am Zeh und eine Pause von rund einem halben Jahr wegen einer Überlastung am Vorfuß. Im Februar 2024, zwei Wochen nach Silber mit 4,30 m bei der Hallen-DM in Leipzig, fühlte sie sich zunächst krank. Die Beschwerden blieben. Nach Krankenhausaufenthalten und Untersuchungen erhielt sie laut DLV die Diagnose ME/CFS, Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom. Sie beschreibt dauerhafte Erschöpfung, Empfindlichkeit für Licht und Geräusche, Konzentrationsstörungen. Zeitweise konnte sie nicht selbstständig leben.

Den Sport nennt sie in dieser Zeit ihren Antrieb. Seit 13 Jahren arbeitet sie mit Trainerin Anastasija Steinbeck zusammen, die 1999 als Anastasija Ryzih Hallenweltmeisterin wurde. Bei der Bestleistung in Jockgrim war Steinbeck als Nachwuchsbundestrainerin bei der U20-WM in Eugene und nicht vor Ort. Die Höhe kam laut Vogel nicht überraschend; im Training habe vieles gestimmt.

„Ich würde sagen, dass ich jetzt besser bin als je zuvor in meiner Karriere.“ Sarah Vogel, leichtathletik.de, 3. September 2026

Was das für Athleten heißt

Vogels Bericht ist ein Einzelfall, kein Muster und keine Anleitung. Was sich aus ihm lesen lässt, ist der Zeitraum: zwischen Diagnose und Bestleistung liegen rund zweieinhalb Jahre, in denen der Trainingsaufbau nach ihren Angaben von Trainerin und Ärzten begleitet wurde. Über Behandlungen sagt der DLV-Text nichts, und dieser Beitrag auch nicht. Wer ähnliche Beschwerden hat, klärt sie mit Ärztinnen und Ärzten, nicht mit einem Sportmagazin.

Kurz gesagt: 4,42 m im August, erzählt von der Athletin selbst.

Dieser Beitrag beschreibt, was eine Athletin öffentlich über ihre Erkrankung gesagt hat. Er enthält keine medizinische Bewertung und keine Empfehlung.

Quellen

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Laut Athletenblick

Die Stabhochspringerin Sarah Vogel (Eintracht Frankfurt) hat Anfang August 2026 beim Stabhochsprungmeeting in Jockgrim 4,42 m übersprungen, persönliche Bestleistung. Im Gespräch mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband vom 3. September 2026 beschreibt die 24-Jährige, dass sie im Februar 2024 an ME/CFS erkrankte und zeitweise nicht selbstständig leben konnte.

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