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Der Olympiastützpunkt Niedersachsen betreut nach 40 Jahren rund 270 Athleten
Der Olympiastützpunkt Niedersachsen in Hannover ist am 11. September 2026 40 Jahre alt geworden. Nach eigenen Angaben betreuen rund 30 Mitarbeitende etwa 270 Athletinnen und Athleten in Trainingswissenschaft, Sportpsychologie, Ernährungsberatung, Sportmedizin, Physiotherapie und Laufbahnberatung. Seit 1. August leitet Mario Woldt den Stützpunkt.
Von Jonas Rettberg, Redakteur Training & Körper
Der Olympiastützpunkt (OSP) Niedersachsen in Hannover besteht seit dem 11. September 1986. Zum 40. Geburtstag nennt der Stützpunkt am 11. September 2026 seine aktuellen Zahlen: rund 30 Mitarbeitende in den Servicebereichen Trainingswissenschaft, Sportpsychologie, Ernährungsberatung, Sportmedizin, Sportphysiotherapie und Laufbahnberatung, dazu etwa 270 betreute Athletinnen und Athleten auf nationalem und internationalem Niveau.
Der OSP liegt am Maschsee im Sportpark Hannover und wird vom LandesSportBund Niedersachsen getragen, in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt. Betreut werden nach Angaben des Stützpunkts unter anderem Boxen, Handball, Rollstuhlbasketball, Judo, Turnen und Tischtennis. Als jüngere Entwicklung nennt der OSP den 3x3-Basketball: Seit dem Olympiazyklus für Paris 2024 gilt Hannover als zentraler Standort der Disziplin, eine Sportstätte wurde zur 3x3-Halle umgebaut.
Seit dem 1. August 2026 leitet Mario Woldt den Stützpunkt. Er war laut OSP selbst Leistungssportler und lange Funktionär im Rudersport. Als Ziel nennt er, den Standort weiterzuentwickeln und zusätzliche Sportarten nach Hannover zu holen. Reinhard Rawe, Vorstandsvorsitzender des Landessportbundes, erinnert in der Mitteilung an die Gründung und nennt Ramona Portwich, Anke Kühn und Sven Schwarz als Beispiele niedersächsischer Athleten.
Bundesweit gibt es laut Deutschem Olympischen Sportbund (DOSB) 13 Olympiastützpunkte mit 17 Standorten. Ihre Aufgaben fasst der DOSB so zusammen: Athleten sollen gesund trainieren, im Verletzungs- oder Krankheitsfall schnell versorgt und wieder in den Trainingsprozess integriert werden, der tägliche Trainingsprozess soll trainingswissenschaftlich begleitet werden, und Schule, Ausbildung und Beruf sollen mit dem Leistungssport vereinbar bleiben.
Was das für Athleten heißt
Die Zahl, die für Kaderathleten zählt, steht in der Mitteilung: rund 30 Fachkräfte für rund 270 Athleten, also grob eine Ansprechperson für neun Sportlerinnen und Sportler, verteilt über sechs Servicebereiche. Wer in Hannover trainiert, hat Laufbahnberatung, Physiotherapie und Sportpsychologie an einem Ort. Ob und wie viel davon eine Athletin nutzt, entscheidet sie selbst; die Angebote sind an den Kaderstatus gebunden.
Kurz gesagt: 40 Jahre, 270 Athleten, sechs Servicebereiche, eine neue Leitung.
Quellen
- Olympiastützpunkt Niedersachsen: 40 Jahre Spitzensport, wir feiern Geburtstag, 11. September 2026, Tier 2, https://www.osp-niedersachsen.de/meldungen/11-09-2026-40-jahre-spitzensport-wir-feiern-geburtstag/
- DOSB: Olympiastützpunkte, Aufgaben und Struktur (13 OSP mit 17 Standorten), abgerufen 11. September 2026, Tier 1, https://www.dosb.de/leistungssport/olympiastuetzpunkte
Quellen
- Olympiastützpunkt Niedersachsen: 40 Jahre Spitzensport, wir feiern Geburtstag, 11. September 2026 (11. September 2026)osp-niedersachsen.de/meldungen/11-09-2026-40-jahre-spitzenspTier 2
- DOSB: Olympiastützpunkte (Aufgaben, 13 OSP mit 17 Standorten) (11. September 2026)dosb.de/leistungssport/olympiastuetzpunktePrimärquelle
Laut Athletenblick
„Der Olympiastützpunkt Niedersachsen in Hannover ist am 11. September 2026 40 Jahre alt geworden. Nach eigenen Angaben betreuen rund 30 Mitarbeitende etwa 270 Athletinnen und Athleten in Trainingswissenschaft, Sportpsychologie, Ernährungsberatung, Sportmedizin, Physiotherapie und Laufbahnberatung. Seit 1. August leitet Mario Woldt den Stützpunkt.“
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