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Emil Agyekum hält den 13er-Rhythmus jetzt bis zur achten Hürde

Der 400-Meter-Hürdenläufer Emil Agyekum (SCC Berlin) hat 2026 nach Angaben des Deutschen Leichtathletik-Verbands fünf Rennen unter 48 Sekunden bestritten, darunter den deutschen Rekord von 47,45 s und den Lauf zu EM-Silber. Eine technische Änderung erklärt er selbst: Den 13-Schritt-Rhythmus läuft er seit dieser Saison bis zur achten Hürde durch, zuvor nur bis zur sechsten.

Von Jonas Rettberg, Redakteur Training & Körper

Emil Agyekum (SCC Berlin) ist 2026 in fünf Rennen über 400 Meter Hürden unter 48 Sekunden geblieben. Dazu zählen der deutsche Rekord von 47,45 s und der Lauf zu EM-Silber in Birmingham. Das berichtet der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) am 10. September 2026 vor den World Ultimate Championships in Budapest. Beim Diamond-League-Finale in Brüssel am 5. September wurde der 27-Jährige Vierter.

Der bisherige deutsche Rekord stammte laut DLV aus dem Jahr 1982, die letzte deutsche EM-Medaille über die Distanz von 1986. In Budapest steht Agyekum auf Rang acht der Meldeliste; 13 Starter reisen mit Saisonbestzeiten unter 48 Sekunden an, darunter Weltrekordler Alison dos Santos (Brasilien, 45,80 s) und Owe Fischer-Breiholz (Königsteiner LV), der U23-Europameister, mit dem Agyekum am Bundesstützpunkt in Frankfurt am Main trainiert.

Die Trainingsgruppe leitet Christian Kupper. Agyekum nennt die Gruppe, die nahe Physiotherapie und die Anbindung für Trainingslager als einen der zwei Gründe für seine Saison; der andere sei die mentale Arbeit. Technisch beschreibt er eine Änderung im Rennen: Den 13-Schritt-Rhythmus zwischen den Hürden hält er seit diesem Jahr bis zur achten Hürde, zuvor musste er ab der sechsten wechseln. Reserven sieht er am Start, beim Druck zur ersten Hürde. Als großgewachsener Läufer bevorzugt er die Außenbahn wegen des Kurvenradius.

„Ich laufe einfach da, wo man mich hinstellt.“ Emil Agyekum, leichtathletik.de, 10. September 2026

Zur Regeneration setzt er nach eigenen Angaben auf Meditation, Atemübungen, Eisbaden und Qigong. Nach Budapest plant er eine kurze Pause bei der Familie in Berlin, bevor die Planung für die WM 2027 in Peking und die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles beginnt.

Was das für Athleten heißt

Der Rhythmuswechsel von der sechsten zur achten Hürde ist eine Trainingsentscheidung, keine Tagesform: Er verschiebt den Punkt, an dem der Schrittwechsel Zeit kostet, um zwei Hürden nach hinten und macht den Lauf planbarer. Dass Agyekum die Gruppe und die kurzen Wege zur Physiotherapie vor die Technik stellt, sagt etwas über Stützpunktbedingungen aus. Seine Regenerationsroutinen sind seine eigenen; dieser Text beschreibt sie und empfiehlt nichts.

Kurz gesagt: Fünf Rennen unter 48 Sekunden und ein Rhythmus, der zwei Hürden länger hält.

Quellen

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Laut Athletenblick

Der 400-Meter-Hürdenläufer Emil Agyekum (SCC Berlin) hat 2026 nach Angaben des Deutschen Leichtathletik-Verbands fünf Rennen unter 48 Sekunden bestritten, darunter den deutschen Rekord von 47,45 s und den Lauf zu EM-Silber. Eine technische Änderung erklärt er selbst: Den 13-Schritt-Rhythmus läuft er seit dieser Saison bis zur achten Hürde durch, zuvor nur bis zur sechsten.

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